Wohoo! Es ist wieder Highgrade Zeit...

Diesen Samstag stellen wir euch die Jungs von Heinrichs&Hirtenfellner vor.
Szenekenner werden ihren eigenen, verrückten Style schon von den etlichen Releases und Remixen kennen.
Sicherlich jeder 2. is schonmal zu Tracks wie "Bazar Inflagranti" oder "Tromp It" , im Club oder sonstwo im Orbit steil gegangen.
Im Anschluß, ab 21 Uhr, gibt Euch Marc Romboy in den Systematic Sessions den Rest - Wie immer mit seiner persönlichen Vorstellung neuer Tracks.
Viel Vergnügen!
Wir drücken uns einfach in elektronischer Musik aus", sagen Herr Heinrichs und Herr Hirtenfellner, ganz bescheiden über ihre Motivation Musik zu machen. Die beiden Ostberliner, haben in den letzten Jahren einen beachtlichen Aufstieg als Producer und DJs hingelegt.
Sascha Hirtenfellner fand seine musischen Wurzeln bei seinem Opa, einem erfolgreichen Opernsänger. Ganz anders wurde Lars Heinrichs zur Musik geführt: schon als Kind war er von den großen Boxen der mobilen Disko seines Onkels schwer beeindruckt.
Bis sie 2003 zusammen fanden, haben beide unabhängig voneienander in den frühen Neunzigern den - wie sie sagen "Urfunken des Technos" miterlebt - und erste Erfahrungen als DJs, Produzenten und Partymacher gesammelt, bevor sie als WG Partner und vollkommen labelunerfahren Anfang 2005 auf ihrem ersten eigenen Label tonkonsum die erste gemeinsame Veröffentlichung herausbrachten. Es folgten drei weitere Releases, bis sie im Sommer 2006 auf ihrem zweiten Label supdub mit "you are I" den ersten Hit erzielten. Seitdem entstanden fast zwanzig eigene Produktionen und Remixes auf verschiedenen Labels.
In highgrade haben sie 2007 ihr Stammlabel und eine familiäre Crew gefunden, die genau wie sie selbst Musik leben will. Mit zwei erfolgreichen EPs und einem digitalen Release haben sie ihren Einstand geleistet und schnell war klar: wir dürfen uns noch auf einiges freuen.
Ihre Musik vereint trockenen, klar strukturierten Minimal mit unendlichen Einflüssen jenseits der überfüllten Styleschubladen. Hier schwirren Housegrooves um dubbige Bässe, da kreisen Jazzsamples oder auch orientalische Klänge umeinander. Die Musikpresse bestätigte ihnen einen "frischen Sound", der "minimale Abstraktion und Chicago neu auslotet".
In den letzten Jahren legten Heinrichs & Hirtenfellner in Clubs wie dem Watergate, dem ArenaClub, der Bar25 oder der Panorama Bar auf und begeisterten auch das internationale Publikum in Amsterdam, Moskau oder Madrid. Ein Blick auf ihre Booking Dates zeigt, dass sie weit über Berlin hinaus als einer der gefragtesten neuen Acts gelten.
Mit ihrem auf highgrade erscheinenden Debüt Album "dark orbit" (Mai 2009) zünden sie die nächste Stufe. Zeitgleich starten sie als Live-Act durch. Man kann also nur gespannt sein, in welche Richtung sie das Sounduniversum verschieben werden.



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